Nachdem wir, laut der Meinung aller, viel zu früh in Buchholz losgefahren sind und die Baustellen rund um Hamburg hinter uns gelassen hatten machten wir die erste Pause in Flensburg. Nach einer kurzen Stärkung fuhren wir weiter Richtung Malmö. Dort angekommen bauten wir, motiviert durch leichten Regen, in Windeseile die Zelte auf und aßen im Zelt der Teamer unser erstes Abendbrot, es gab für alle Hot Dogs.

Der zweite Tag hat uns gleich mit warmem Wetter und einem blauen Himmel begrüßt. Nachdem wir das erste Mal von baustellenfreien Straßen profitieren konnten schlugen wir unser Nachtlager an einem Campingplatz Nähe Göteborg auf. Nachdem jede Schüssel Chili con Grünkern leer war konnte der Abend beim gemeinsamen Singen und einer Andacht ausklingen.

Am nächsten morgen wurden in einer routinierten Gelassenheit die Zelte abgebaut und die Bullis gepackt. Nach dem Überqueren der norwegischen Grenze zeigte die Landschaft ein bisschen von dem was uns in Norwegen erwarten wird: viele Felsen, riesige Nadelwälder und hinter fast jedem Berg ein Fjord. Am Campingplatz angekommen erhielten wir eine beispiellose Vorführung norwegischer Gastfreundlichkeit, der Besitzer des Campingplatzes erlaubte uns auf dem Spielplatz zu übernachten, da wir uns sonst auf einen anderen Campingplatz angewiesen gewesen wären. Nach einer leckeren Gemüsesuppe feierten wir unsere Andacht beim Sonnenuntergang über einem kleinen Hafen.

Am nächsten Tag konnten wir ein bisschen länger Ausschlafen und nach einer kleinen Stärkung ging es los zum Haus. Bei der Fahrt zeigte die Landschaft was Sie drauf hat. Wir fuhren viele Berge rauf und runter und die vielen Kurven haben uns im wahrsten Sinne des Wortes näher aneinander gebracht. Nun sind wir endlich am Haus angekommen und freuen uns über Matratze in den Betten, eigene Duschen, Kamine, einen Geschirrspüler und vor allem die wunderschöne Natur um uns herum.

-Lukas Werner